Das Orchester in der Oper

Wenn man eine Oper besucht, sieht man auf der Bühne die Sängerinnen und Sänger.

Was man dabei leicht übersieht: Ein großer Teil der Oper spielt sich nicht auf der Bühne ab, sondern davor oder darunter, im sogenannten Orchestergraben. Dort sitzt das Orchester – und ohne es gäbe es keine Oper.


Ein Opernorchester ist ein ziemlich großes Ensemble.

Je nach Werk besteht es aus etwa: 50 bis über 100 Musikerinnen und Musikern. Alle sind professionell ausgebildet und haben viele Jahre studiert.


Ein Opernorchester besteht aus verschiedenen Gruppen, meist:

Streicher: Geigen, Bratschen, Celli, Kontrabässe, Holzbläser: Flöten, Oboen, Klarinetten, Fagotte, Blechbläser: Trompeten, Hörner, Posaunen, Schlagwerk: Pauken, Trommeln, Becken und weitere Instrumente


Vorn im Orchester steht der Dirigent oder die Dirigentin.

Diese Künstler sorgen dafür, dass alles zusammenpasst: Tempo der Musik, Einsätze der Musiker, Zusammenspiel mit der Bühne

Mit klaren Bewegungen führt er oder sie das gesamte Orchester durch die Oper.


Das Orchester begleitet nicht nur die Sängerinnen und Sänger.

Die Musik zeigt zum Beispiel:

  • Spannung und Gefahr
  • Ruhe und Nachdenklichkeit
  • Freude und Leichtigkeit
  • Trauer und Konflikte

So Mancher begreift die Stimmung einer Szene sogar stärker über die Musik als über den Text.


Bei einer Opernaufführung wird alles live gespielt.

Hier kommt nichts vom Band. Hier wird noch richtig Musik gemacht. Alles entsteht genau im Moment der Aufführung. Fantastisch, oder?

Jede Aufführung klingt dadurch ein wenig anders. Aber nur echte Profis hören den Unterschied.

Beginnen sie damit, ihren Suchbegriff oben einzugeben und drücken sie Enter für die Suche. Drücken sie ESC, um abzubrechen.

Zurück nach oben